Wenn Ihnen ein hoher Bedienkomfort wichtig ist, sind verriegelbare Fenstergriffe mit Druckknopf eine beliebte Lösung: Sie lassen sich bequem mit nur einer Hand öffnen und bieten trotzdem einen guten Schutz vor unbeabsichtigtem Öffnen durch kleine Kinder.
Sollen die Fenster zusätzlich vor Einbrüchen geschützt werden, bieten abschließbare Griffe eine bewährte Alternative. Unabhängig vom Griff-System gilt jedoch: Die Basis für echte Sicherheit ist die hohe Gesamtqualität des Fensters – eine Stärke, die für Premium-Hersteller wie Weru spricht.
Nachgerüstete Fenstergriffe lassen sich meist wieder abschrauben und durch einen Standardgriff ersetzen. Bei aufgeklebten oder zusätzlich montierten Sicherungen sollten Sie darauf achten, Rahmen und Beschläge nicht zu beschädigen. Im Zweifel hilft ein Fachbetrieb weiter.
Das kommt auf die Ausführung der Kindersicherung an. Fenster, die durch einen abschließbaren Griff mit Schlüssel abgesichert sind, lassen sich abschließen. Fenster, die per Druckknopf am Griff verriegeln, lassen sich nicht zusätzlich mit Schlüssel abschließen. Jeder, der den Druckknopf drücken und gleichzeitig den Griff drehen kann, kann das Fenster öffnen. Kleinen Kindern fehlt aber oft die Kraft und Geschicklichkeit für diesen Mechanismus.
Bei gängigen Kindersicherungen per Fenstergriff bleibt die Kippfunktion erhalten. Fenstergriffe mit Druckknopf oder Schlüssel können meist so eingestellt werden, dass sich das Fenster kippen lässt. Achten Sie dabei auf die Angaben des Herstellers.
Grundsätzlich gibt es keine feste Altersgrenze, weil sich Kinder unterschiedlich entwickeln. Oft reicht der besonders kritische Zeitraum vom Krabbelalter bis zum Schuleintritt. Danach begreifen viele Kinder die Konsequenzen und Gefahren eines Sturzes. Entscheidend ist auch, dass Ihr Kind Absprachen absolut verlässlich einhält.