Die Kosten für bodentiefe Fenster sind an verschiedene Faktoren geknüpft. Entscheidend sind die Größe des Fensters, die Öffnungsart, das Rahmenmaterial, die Wärmedämmung und die Verglasung.
Zur groben Orientierung: fest eingebaute Kunststofffenster sind günstiger als Modelle, die sich öffnen lassen. Der Einbau macht rund ein Drittel der Gesamtkosten aus und muss fachgerecht erfolgen – Baumarkt-Lösungen und ein laienhafter Selbsteinbau werden den Anforderungen an Dichtheit und Wärmedämmung in der Regel nicht gerecht.
- Viel Tageslicht – Räume wirken heller und freundlicher.
- Mehr Wohnqualität – Eine offene, moderne Atmosphäre steigert das Wohlbefinden.
- Optische Vergrößerung des Raums – Durch große Glasflächen erscheinen Zimmer größer.
- Freier Ausblick und direkter Übergang nach draußen – Garten, Terrasse oder Balkon rücken näher.
- Gute Belüftung – Öffnungsfähige Elemente unterstützen den Luftaustausch und beugen Schimmel vor.
Bodentiefe Fenster werden – wie alle Fenster – üblicherweise nach innen geöffnet. Als Fensterexperten bieten wir bei WERU jedoch auch Lösungen mit Öffnungsrichtung nach außen, etwa wenn bauliche Gegebenheiten oder Platzverhältnisse im Innenraum dies erfordern. Ob eine solche Ausführung sinnvoll ist, klären wir immer individuell und abgestimmt auf das jeweilige Bauvorhaben.
Bodentiefe Fenster bringen viel Licht und Offenheit, stellen aber auch höhere Anforderungen an Planung und Ausführung. Durch die großen Glasflächen können Wärmeverluste entstehen, wenn Verglasung und Abdichtung nicht optimal aufeinander abgestimmt sind.
Zudem erfordern bodentiefe Fenster besondere Lösungen bei Absturzsicherung und Abdichtung. Als Fensterexperten bei WERU berücksichtigen wir diese Punkte frühzeitig und sorgen mit passenden Systemen dafür, dass mögliche Nachteile technisch zuverlässig ausgeglichen werden.
Lassen sich bodentiefe Fenster im Obergeschoss vollständig öffnen, ist eine geeignete Absturzsicherung zwingend erforderlich. Welche Mindesthöhe dabei einzuhalten ist, richtet sich nach den jeweils geltenden Vorgaben des Bundeslands. Als Absturzsicherung eignen sich etwa Geländer, Brüstungen oder absturzsichernde Verglasung gemäß DIN 18008-4.
Zusätzlich müssen Vorgaben zum Wärmeschutz eingehalten werden, zum Beispiel nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG). Auch die fachgerechte Abdichtung und der sichere Anschluss an den Baukörper sind verpflichtend.
Bodentiefe Fenster stellen besonders hohe Anforderungen an die Abdichtung, da sie großflächig in die Fassade eingebunden sind und, wenn sie im Erdgeschoss verbaut werden, sogar direkt am direkten Übergang zum Boden liegen. Ohne eine sorgfältige Ausführung können Kälte, Feuchtigkeit oder Zugluft leicht ins Gebäude eindringen. Deshalb kommt der Abdichtung und der Anschlussfuge zum Mauerwerk und im Sockelbereich eine zentrale Rolle zu. Sie muss zuverlässig vor Wind und Schlagregen schützen und helfen, Wärmeverluste oder Wärmebrücken zu vermeiden.
Als Fensterexperten setzen wir bei WERU auf abgestimmte Abdichtungssysteme. Je nach Situation kommen dafür verschiedene Materialien zum Einsatz, etwa spezielle Dichtbänder, Folienlösungen oder dauerelastische Dichtstoffe. So stellen wir sicher, dass bodentiefe Fenster dauerhaft dicht sind und ihre Wärmedämmung zuverlässig erfüllen.
Ja, ein bodentiefes Fenster, das sich per Dreh- und Kipp-Mechanismus öffnen lässt, entspricht technisch einer Balkontür oder einer Terassentür. Durch den tatsächlichen Verwendungszweck können sich aber die Anforderungen unterscheiden. So ist bei einer als Durchgang genutzten Lösung meist eine höhere Beanspruchbarkeit gefragt, etwa bei Beschlägen, Schwellen und der täglichen Bedienung. Wird das Element hingegen überwiegend für Licht und Lüftung genutzt, stehen andere Aspekte im Vordergrund.
Bodentiefe Fenster lassen sich im Neubau problemlos einplanen. In Bestandsgebäuden ist eine nachträgliche Vergrößerung der Fensterfläche dagegen nur eingeschränkt möglich und muss statisch geprüft werden. Ist die Konstruktion des Hauses dafür geeignet, können Wandöffnungen vergrößert oder angepasst werden. Solche baulichen Änderungen greifen jedoch in die Bausubstanz ein und sind häufig genehmigungspflichtig.
Da wir in Deutschland fertigen, profitieren Sie von kurzen Transportwegen und guter Planbarkeit. Die Lieferdauer variiert je nach Ausführung, Ausstattung und Bestellumfang und bewegt sich in der Regel zwischen vier und neun Wochen. Genaue Angaben erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch.