Ein nachträglicher Umbau ist nicht möglich. Pfosten- und Stulpfenster unterscheiden sich im Aufbau des Rahmens, der Flügel und der Beschläge. Um aus einem Pfostenfenster ein Stulpfenster zu machen, muss ein Austausch erfolgen.
Der Gangflügel eines Stulpfensters ist meist als Dreh-Kipp-Flügel ausgeführt und kann wie ein gewöhnliches Kippfenster gekippt werden. Der Stulpflügel lässt sich bei vielen Modellen dagegen nur drehen.
Ein Stulpfenster ist nicht grundsätzlich weniger einbruchsicher als ein Fenster mit festem Pfosten. Für einen erhöhten Einbruchschutz sind geprüfte Ausführungen der Widerstandsklasse RC2 erhältlich. Sie können unter anderem mit Pilzkopfverriegelungen, Sicherheitsschließstücken, einbruchhemmender Verglasung und abschließbaren Fenstergriffen ausgestattet werden.
Stulpfenster sind häufig etwas teurer als vergleichbare zweiflügelige Fenster mit festem Pfosten. Grund dafür sind die aufwendigere Beschlagtechnik und die zusätzliche Verriegelung des Standflügels.
Wie hoch der Preisunterschied ausfällt, hängt unter anderem von Größe, Rahmenmaterial, Verglasung, Öffnungsart und Sicherheitsausstattung ab. Ein konkreter Vergleich ist deshalb erst auf Grundlage der gewünschten Fensterkonfiguration möglich.
Ja. Dreiflügelige Stulpfenster können aus einem mittleren Hauptflügel und zwei seitlichen Bedarfsflügeln bestehen. Alternativ lässt sich ein Flügel mit einem feststehenden Seitenteil kombinieren.