Wärmeschutzverglasung - so sparen Sie Heizkosten
Wärmeschutzverglasung Wärmeschutzverglasung - so sparen Sie Heizkosten
Kunststoff-Fenster vereinen viele positive Eigenschaften in sich. Diese Fenster lassen sich zum Beispiel leicht pflegen, sind individuell anpassbar und erfüllen selbstverständlich alle gesetzlichen Vorgaben in puncto Sicherheit und beim Brandschutz.
Doch wussten Sie, dass diese Hightech-Produkte zusätzlich noch die Umwelt schonen? Fenster aus PVC halten bis zu 30 Jahre und sind am Ende ihrer Lebensdauer auch noch zum größten Teil recycelbar. Denn dieser Kunststoff kann bis zu 7 mal wiederverwendet werden, ohne dass ein messbarer Qualitätsverlust entsteht!
PVC ist ein echter Star unter den Polymeren und wird weltweit zu ganz unterschiedlichen Produkten verarbeitet. Wegen seiner Langlebigkeit kommt dieser Werkstoff mit seinem geringen Rohölanteil vor allem in der Baubranche zum Einsatz: Aus PVC entstehen energiesparende Fenster genau so wie strapazierfähige Wand- und Bodenbeläge oder stabile Rohre. Dank verschiedener Rezepturen bekommt PVC ganz unterschiedliche Materialeigenschaften: So kann dieses Polymer hart sein oder auch elastisch, es kann durchsichtig erscheinen oder in jeder beliebigen Farbe eingefärbt werden.
Doch es gibt einige Eigenschaften von PVC, die immer gleich sind: Zum Beispiel ist dieser langlebige Werkstoff gesundheitlich unbedenklich, schwer entflammbar und kann leicht weiterverarbeitet werden. Außerdem ist für die Herstellung und die Verarbeitung von PVC nur ein geringer Energieaufwand nötig, und es entsteht wenig Abfall. Kein Wunder also, dass PVC mit seiner guten Ökobilanz auf der ganzen Welt zu den wichtigsten Kunststoffen gehört!
Aus dem Fensterbau ist PVC aus all diesen Gründen nicht mehr wegzudenken: Denn diese formstabilen Kunststofffenster sind nicht nur preiswert, sondern auch witterungsbeständig, haben eine lange Lebensdauer und sind einfach zu pflegen. Außerdem erreichen Fenster mit Kunststoffrahmen dank ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit bessere Dämmerwerte als Holz- oder Alufenster. Und gerade in Bädern sind Kunststofffenster ohnehin die bessere Wahl, da sie unempfindlich gegen Feuchtigkeit sind.
Dank ihrer guten Recyclingeigenschaften sind PVC-Fenster ökologisch sinnvoll – schließlich können sie bis zu 7 mal vollständig recycelt werden. Im Rahmen einer werkstofflichen Aufbereitung werden alte Kunststoff-Fenster, -Türen und Rollläden sowie weitere Produktionsreste zu hochwertigem PVC-Mahlgut und PVC-Granulat verarbeitet. Gerade das ist sehr wichtig für den Umweltschutz, denn bei der Verarbeitung von recyceltem PVC im Vergleich zu Primär-PVC entstehen bis zu 90 % weniger umweltschädliche Treibhausgase. Wir von WERU setzen deshalb schon seit vielen Jahren einen möglichst hohen Anteil an Recyclingmaterial bei der Herstellung unserer Kunststoffprofile ein.
In 2020 konnten wir unsere CO2-Einsparung im Vergleich zum vorherigen Jahr sogar um fast das 13-fache erhöhen und haben durch die Abgabe von 459.866 kg PVC-Reste 730.727 kg CO₂ eingespart.
Auch bei der Energieerzeugung spielt PVC eine große Rolle, denn dieser Kunststoff hat in etwa den gleichen Heizwert wie Braunkohle. Ein Beispiel: PVC, das nach etwa 210 Jahren (7 x 30 Jahre als Fenster!) am Ende seiner Verwendungszeit angekommen ist, sorgt in einer Müllverbrennungsanlage noch dafür, dass Wohnungen im Winter mollig warm sind.
Es gibt also viele gute Gründe, warum Sie sich beim Neubau oder der Sanierung eines Gebäudes für PVC-Fenster entscheiden sollten. Wir fassen diese gerne noch einmal übersichtlich zusammen:
Bitte achten Sie darauf, dass Sie neue Fenster von einem anerkannten Fachbetrieb einbauen lassen. Denn auch der fachgerechte Einbau entscheidet mit darüber, wie viel Energie und damit Geld Sie mit Ihren neuen Fenstern sparen können. Im schlimmsten Fall drohen bei einem nicht fachgerechten Einbau sogar Undichtigkeiten und Schimmel – wenn zum Beispiel die Regeln der Bauphysik nicht beachtet werden. Oder wenn das Befestigungs- und Abdichtungsmaterial nicht zu Ihren neuen Fenstern und Ihrem Bau passt.
Ein autorisierter Fachbetrieb berät und unterstützt Sie schon bei der Auswahl Ihrer Fenster kompetent. Alle WERU-Fachbetriebe finden Sie unserer praktischen Fachberater-Suche.
Leider gelten Fenster, die vor 1995 verbaut wurden, heute bereits als energetisch veraltet. Damit Ihr Eigentum in Sachen Umweltschutz auch langfristig up to date ist, sollten Sie beim Kauf neuer Fenster auf den sogenannten Uw-Wert achten. Hier gilt die Faustregel: Je niedriger der Uw-Wert ist, umso besser ist das Fenster wärmegedämmt.
Sie möchten wissen, wie viel Energiekosten Sie sparen können mit Ihrer Investition in neue, wärmeisolierte Kunststofffenster? Es gibt ein einfaches Rechenbeispiel: Wenn der UW-Wert eines Fensters um 10 % sinkt, sparen Sie pro Quadratmeter Fensterfläche etwa 1,2 Liter Heizöl im Jahr! Hier steckt also sehr viel finanzielles Einsparpotenzial, mit dem Sie bei Ihrer Investition in neue Fenster langfristig rechnen können. Und wenn Sie ein Passivhaus planen, sollten Sie sowieso Fenster mit optimaler Wärmeschutz-Ausstattung wählen, die diesen hohen Ansprüchen gerecht werden.