Weru Lexikon S - Alles Wissenswerte an einem Ort Seite 2

Schwingfenster

Fenster mit einer mittigen, horizontalen Drehachse, gerne als Blumenfenster eingesetzt.

Schwitzwasser

Schwitzwasser entsteht im Innenbereich bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit. Dies kann durch Heizkörper begünstigt werden, die sich unmittelbar unter einem Fenster befinden. Dabei bildet sich hauptsächlich in der Randzone des Scheibenbereichs Schwitzwasser. Sorgen Sie dafür, dass entweder durch Fensterfalz-Lüfter oder durch dezentrale Lüftungssysteme die Luftfeuchtigkeit verringert wird und auf einem normalen Niveau bleibt.

ServoLock II

Ein eingebauter Motor übernimmt Ihre „lästige“ Schlüsseldrehung und sorgt dafür, dass das 5-Riegelschloss Ihre Haustür immer abschließt. Dieses Zutrittsteuerungssystem arbeitet berührungslos und mit batterielosen Datenträgern, die in Schließmedien wie WeruCard, Uhr oder Weru-Schlüsselanhänger – alle mit Transponder-Technologie, eingebaut sind. Das Schließmedium kurz vor die eingebaute Leseeinheit halten, diese prüft die Codierung und bei Berechtigung öffnet sich die Tür. Ein spezieller Kontakt erkennt, wenn die Tür wieder zu ist und ServoLock II verschließt dann automatisch die Tür. Von innen kann die Tür bequem über den Türdrücker oder mit E-Öffner über eine Haussprechanlage geöffnet werden.

Sicherheitseckumlenkung

Fortführung des Sicherheitsbeschlages über die Flügel-Ecken – hier liegen besondere Angriffspunkte von Einbrechern.

Sicherheitsglas

Hat je nach Art und Aufbau einen weiten Anwendungsbereich, wie z. B. Minderung der Verletzungsgefahr bei Bruch, Absturzsicherung, Schutz vor Angriff. Nach dem Aufbau und der Sicherheitswirkung werden Einscheiben-Sicherheitsglas, Verbund-Sicherheitsglas und bedingt Drahtglas unterschieden.

Sicherheitsschließstück

In den Stahl im Fensterrahmen verschraubtes Bauteil, in das beim Verriegeln des Fensters ein auf dem Beschlag sitzendes Gegenstück greift; je mehr davon vorhanden, umso höher die Schutzwirkung.

Spaltlüftung

1. Bedeutung: Vorrichtung im Beschlag, um eine arretierte, permanente Minimallüftung in Kippstellung zu ermöglichen. Dabei wird der Flügel um ca. 6 mm vom Rahmen oben abgehoben. 2. Bedeutung: Mäßiger Austausch zwischen Raumluft und Außenluft, z. B. durch gekipptes Fenster; geeignet nur für die wärmere Jahreszeit - im Winter steigt bei ständig gekipptem Fenster der Energieverbrauch und der Raum kühlt zu stark aus.

Sprosse

Unterteilung von Flügeln senkrecht und waagrecht. Die einzelnen Glasstücke (Scheiben) sind beim "echten" Sprossenfenster kleiner als die Fläche des Fensterflügels. Zwischen den einzelnen Scheiben befinden sich zur Verbindung schmale Stäbe aus Holz oder Metall, den so genannten Sprossen.
Besonders im Jugendstil wurde die Sprosseneinteilung der Fenster als Gestaltungselement benutzt und es entstanden zum Teil sehr aufwendige Einteilungen der Glasflächen. Neben den "echten" glasteilenden Sprossen werden heute auch Sprossen im Scheibenzwischenraum verwendet, die ebenfalls vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Vorteil: Die Reinigung der Fenster ist wesentlich einfacher als bei glasteilenden Sprossen.

Stoßlüftung

Für etwa 5 bis 10 Minuten werden die Fenster weit geöffnet, ebenso die Innentüren. Mit dieser Art von "Durchzug" erreicht man einen schnellen, energetisch sinnvollen und kompletten  Luftaustausch.

Stulp

Als Stulp wird im Fensterbau ein an den Fensterflügel angesetztes Profil bezeichnet. Es unterteilt ein Fenster nicht sichtbar in mehrere Teile. Der Stulp öffnet sich mit dem Flügel und ist nicht feststehend. Er wird auch als loser Pfosten bezeichnet. (Quelle: Wikipedia)